Quellenlage

Handschriften, Geldfund und amtliche Spuren

Der Geldfund

Eine Erzählung trifft auf einen Verwaltungseintrag

Nach der örtlichen Forschungszusammenstellung wurde beim Abtragen des Hauses Geld gefunden. Seine Verwendung wird in drei Teilen angegeben: für den Schulfonds Orlach, die Armenpflege Schwäbisch Hall und das Königliche Waisenhaus Stuttgart.

Für das Königliche Waisenhaus nennt die Zusammenstellung einen Eintrag in den Nachrichten des Königlichen Waisenhauses, Heft 116, Seite 63: Am 4. März 1832 sei eine Gabe von „Rosina Magdalena Gronbach in Orlach“ in den Sparhafen der ärmsten Waisenknaben eingegangen.

Einordnung: Dieser dokumentierte Spendeneingang ist ein wichtiger äußerer Beleg dafür, dass eine mit Magdalena verbundene Geldgabe tatsächlich existierte. In Verbindung mit der Hausüberlieferung stützt er den realen Kern des Geldfundmotivs. Er ist jedoch kein alleiniger Beweis für sämtliche berichteten Vorgänge oder deren übernatürliche Erklärung.